werra burgen steig etappe 4- 6
On Tour Step by Step

Werra-Burgen-Steig Etappe 4 – 6

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22. August 2019

Wir haben mal wieder den Zug verpasst. Das ist nichts neues für uns auf dem Werra-Burgen-Steig. Auch nicht bei Etappe 4 – 6. Eigentlich ist mein Ziel immer folgendes: das Auto am Ziel hinstellen, danach in den Zug steigen und am Startpunkt los wandern. Klappt aber nie oder eher selten. Das Problem? Ganz einfach: ich komme nie aus dem Bett. Deswegen läuft es also mal wieder andersherum und wir fahren mit dem Auto zum Start nach Themar. Es ist schon ein paar Tage her, dass mein Hund Akila & ich dort unsere letzte Etappe beendeten. Im Vergleich zu der Gluthitze damals ist es heute wolkenverhangen. Wir sind auch nicht allein unterwegs, sondern werden von Herrchen beim Wandern begleitet.

Etappe 4: Und täglich grüßt das Murmeltier

Von Themar nach Meiningen (32 km)

Das mit dem „nicht verlaufen“ haben wir im Übrigen immer noch nicht gelernt. Zuerst wird uns auf dem Garmin** eine Querstraße angezeigt wird, die nicht passierbar ist. Endlich am Einstieg angekommen, geht es hinauf Richtung Steinbruch. In einer unscheinbaren Kurve fehlt ein Wegweiser, so dass wir nicht abbiegen. Unser Trio wandert also weiter am Rande des Steinbruchs entlang statt über die Bergkuppe. Dafür erhaschen wir so einige Einblicke, die uns sonst verborgen geblieben wären. Man soll sich ja aber immer das Positive vor Augen halten. Hauptsächlich geht es wieder über die typischen Wald- & Wiesenwege, welche uns schließlich in einen zugewucherten Pfad lenken. Was mich in meiner Wahl langer Trekkinghosen** nur bestätigt. In Henfstädt angekommen schweifen wir abermals vom Weg ab. Weil ich die Karte falsch lese…

werra burgen steig etappe 4- 6
Steinbruch zu Themar

Werra-Burgen-Steig Etappe 4 – 6: Panoramablick

Nach der Querung der Werra steigen wir hinauf zur Ruine Osterburg. Sehr gut ist der Turm erhalten, doch leider können wir ihn nicht betreten.
Einige Kilometer später entdecken wir einen steilen Felshang an dessen Flanke sich ein kleiner Ausguck schmiegt.

Wir sind gerade in Vachdorf angekommen und suchen nach einem Rastplatz. Wie cool wäre es wohl von dort oben ins Tal hinab zu schauen?!? Unser Wunsch geht tatsächlich in Erfüllung. Ein schmaler Pfad schraubt sich immer höher hinauf. Mittlerweile ist die Sonne rausgekommen, es wird also schweißtreibend. Schließlich finden wir auf dem Krayenberg ein wahres Outdoor Paradies vor. Der von unten so unscheinbar wirkende Aussichtspunkt entpuppt sich zu einem großen Festplatz mit Abenteuerspielplatz. Mein Partner & ich genießen den wunderschönen Ausblick. Akila leine ich dazu lieber an, da die Klippe wirklich sehr steil abfällt. Nach einer ausgedehnten Pause, bei der wir nicht lange allein blieben, beschließen wir heute nur noch bis Grimmenthal zu wandern.

Kurz vor Einhausen bietet allerdings schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Theaterstadt Meiningen. Bevor wir unter der Autobahnbrücke queren finden wir abermals eine kleine Aussichtsplattform. Von dort bewundern wir zumindest aus der Ferne die Stadt, die heute unser eigentliches Ziel gewesen wäre. Eine Woche später komme ich mit Akila dann endlich dort an. Vorbei an der Wasserburg Untermaßfeld über den Hexenberg wandern wir auf die Donopskuppe. Ein schmaler Waldweg öffnet sich hier in einen weiteren Panoramablick. Die Ruine, die man hier findet, wurde allerdings künstlich angelegt. Der Erbauer Geheimrat Freiherr von Donop war sehr interessiert in mittelalterliche Architektur, deswegen ließ er dieses Bauwerk im Stil eines neugotischen Wohnturms errichten.

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Svenja Paura

Hi! Mein Name ist Svenja. Wenn ich nicht mit Akila durch die Natur streife oder Geocaches suche, verbringe ich meine Zeit mit Klettern, Yoga, lesen oder zocken. Folge unserer Reise, wenn du mehr über uns erfahren möchtest.

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